Förderung der Jugend
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Zusammenführung der Generationen
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Wahrung handwerklicher Fähigkeiten
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Weitergabe von Technikbegeisterung
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NEWS-BLOG

Eintrag vom 13.11.2017

Intro URSPRUNG CRAFTING

 

Eintrag vom 07.11.2017:

Anmeldung und Infos über „Crafting- offener Werkstattnachmittag

Pressebericht vom 25.09.2017 auf FRANKFURT.de, OB Feldmann besucht Lehrwerkstatt Ursprung:

https://www.frankfurt.de/sixcms/detail.php?id=2855&_ffmpar[_id_inhalt]=32848534

25.09.2017
(kus) Allein in Hessen bleiben alljährlich tausende Lehrstellen in handwerklichen Berufen unbesetzt. Zugleich mangelt es zahlrechen Schülern an einer klaren beruflichen Perspektive und dem nötigen fachlichen Geschick, um sich erfolgreich auf dem Ausbildungsmarkt zu behaupten. Genau hier setzt die Lehrwerkstatt Ursprung in der Borsigallee 17a an.

„Seit 2013 leistet dieses ambitionierte Projekt einen wichtigen Beitrag zur Berufsqualifizierung von Jugendlichen aus schwierigen Verhältnissen. Solche Initiativen sind für alle Beteiligte – Betriebe, Jugendliche und die Gesellschaft – ein großer Segen. Denn sie füllen ein Vakuum aus, das durch die fortlaufende Digitalisierung unserer Gesellschaft entstanden ist“, lobte Oberbürgermeister Peter Feldmann während seines Besuchs der Bildungseinrichtung.

Idee des Konzeptes ist es, Jugendlichen – egal welcher Nationalität – im Stadtteil auf niedrigschwellige Weise Wege der Berufsorientierung anzubieten und dabei handwerkliche Qualifikationen zu vermitteln. „Die gemeinsame Arbeit der Jugendlichen stärkt das Selbstwertgefühl jedes Einzelnen und fördert die Gruppendynamik. Zudem werden von den jungen Menschen Eigenschaften wie Disziplin, Konzentration und Durchhaltevermögen gefordert, die für eine spätere Berufsausbildung und den Einstieg ins Berufsleben unverzichtbar sind“, sagte der Oberbürgermeister über das Projekt.

Während Ursprung vormals als Bildungsangebot für heimische Jugendliche konzipiert war, hat sich das Aufgabenprofil im Zuge des Flüchtlingszuzugs der vergangenen Jahre nochmals erweitert. Seit September 2015 kooperiert die Lehrwerkstatt mit der Wilhelm-Merton-Schule. Gemeinsam restaurierten Frankfurter Schüler und junge Geflüchtete von November 2016 bis Januar 2017 ein Mofa der Marke Peugeot 103. Das Fahrzeug soll während einer Abschlusspräsentation in der Kunstausstellung des belgischen Konzeptkünstlers Eric von Hove im Frankfurter Kunstverein ausgestellt werden. Für die Projektteilnehmer ist dies eine einzigartige Gelegenheit, das Ergebnis ihrer Arbeit einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren und Anerkennung für ihre Arbeit zu erhalten.

„Wir ermöglichen mit unserer Arbeit einen Rahmen, in dem die Schülerinnen und Schüler sprachunabhängig ihr Geschick erproben können und mit ihren individuellen Fähigkeiten greifbare Handlungsprodukte schaffen. Dies birgt neben einem hohen Motivationspotenzial auch eine wichtige Orientierungshilfe für die Berufswegeplanung. Es hat sich gezeigt, dass in diesen jungen Menschen Potentiale stecken, die angemessen gefördert werden müssen. Wenn diese jungen Menschen eine Chance bekommen, ihre schulischen Defizite aufzuarbeiten, können sie gerade im handwerklichen Bereich, zu wertvollen und zuverlässigen Mitarbeitern werden“, sagte Projekt-Initiator und Betreiber der Lehrwerkstatt Felix Titzka.

„Ursprung ist ein optimaler Berufsvorbereiter. Die Kooperation mit der Wilhelm-Merton-Schule belegt das beispiellose Engagement, das es auch Integrationsklassen ermöglicht, während des regulären Unterrichts an handwerklichen Projekten zu arbeiten“, sagte der Oberbürgermeister. Peter Feldmann, der das Projekt seit Gründung durch Felix Titzka intensiv verfolgt, und beim Ortstermin mit jungen Projektteilnehmern sprach, ist überzeugt, dass Ursprung einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag leistet: „Der Ansatz, Jugendliche wieder ans Handwerk heranzuführen, ist wichtig und unerlässlich. Doch dieses Projekt erfüllt noch einen wichtigen zweiten Aspekt: Den Beitrag zur Integration benachteiligter Jugendlicher und junger Geflüchteter“, sagte Peter Feldmann. Dies mache Ursprung zu einem wichtigen Projekt „made in Frankfurt“ und zu einem unverzichtbaren Partner „im Rahmen unseres Frankfurter Hilfesystems“, lobte der Oberbürgermeister.

 

Oberbürgermeister Peter Feldmann zu Besuch bei URSPRUNG Frankfurt

Oberbürgermeister Peter Feldmann zu Besuch in der Lehrwerkstatt von URSPRUNG Frankfurt, aufgenommen am Montag (25.09.2016) in Frankfurt am Main. Hier zu sehen mit den URSPRUNG Frankfurt Partnern, Michael Wahl (ganz links) und Felix Titzka (2.v. rechts neben Peter Feldmann). Foto: Salome Roessler, www.lensandlight.de 

Fotos von Salome Roessler, www.lensandlight.de 

 

 

 

Bundesfreiwilligendienst (BFD) Kultur und Bildung

URSPRUNG Frankfurt hat noch Einsatzstellen frei, Start jeder Zeit

http://www.bundesfreiwilligendienst-kultur-bildung.de

Die erste Peugeot 103 die es in ein Museum geschafft hat!!

Peugeot 103 Modell „URSPRUNG“, 2017 169 x 68 x 92 cm, 48kg
Mischtechnik, 9 Materialien, darunter weißes Zedernholz aus dem Mittleren Atlas, Mahagoniholz, Kamelknochen, gelbes und rotes Kupfer, Messing, Farbe, Leder, chinesischer Superkleber.
Die Peugeot 103, Baujahr 1996 in schrottreifen Zustand wurde in ihre Einzelteile zerlegte und in über 500 Arbeitsstunden von 35 Schülern der Wilhelm-Merton-Schule in der offenen Werkstatt des Frankfurter Kunstvereines wären der laufenden Ausstellung Eric van Hove „Atchilihtallah – Von der Transformation der Dinge“ in der Zeit vom 11.11.2016 – 26.01.2017 neu aufgebaut.
Inspiriert durch Eric van Hoves Arbeiten und unter Anleitung van Hoves Handwerker Team aus Marrakesch begannen die Arbeiten im Kunstverein.
Nach einem einwöchigen Crashkurs in Metall-, Holz- und Kamelknochen- Verarbeitung waren die Schüler auf sich gestellt.
Fehlende Teile, die am Original aus Kunststoff verbaut waren, wurden handwerklichen aus Kamelknochen, Holz, gelbem und rotem Kupfer und Messing neu angefertigt.
Die Peugeot 103 wurde aus ihrem ursprünglichen Erscheinungsbild herausgelöst und in ein fahrbares Kunstwerk transformiert.
Erdacht und durchgeführt von URSPRUNG Frankfurt gUG, Felix Titzka, in Zusammenarbeit mit 35 InteA* Schülern der Wilhelm-Merton-Schule Frankfurt, der Klassen 02IK01 und 02IK02.
*InteA-Programm Land Hessen: Berufliche Schulen bieten für Seiteneinsteigerinnen und Seiteneinsteiger im Rahmen der Bildungsgänge zur Berufsvorbereitung verpflichtend Intensivklassen an. Dies ist ein Angebot für Schülerinnen und Schüler, die erste, grundlegende Kenntnisse der deutschen Sprache für den Übergang in eine Berufsausbildung oder den Wechsel in einen anderen Bildungsgang erwerben müssen.

FNP vom 23.01.2017, URSPRUNG in der Ausstellung von Eric van Hove im Frankfurter Kunstverein

http://www.fnp.de/lokales/frankfurt/Abgefahren-Alte-Mofas-als-Kunst;art675,2436630

Bericht im morgenweb über URSPRUNG im Frankfurter Kunstverein und Eric van Hove

http://m.morgenweb.de/wochenende/reportage/karossen-und-kamelknochen-1.3122812

Der schönste Teil der Arbeit hat begonnen, der Zusammenbau!

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Die Arbeiten an der 103 gehen gut voran. Diese Woche wurde das Mofa zerlegt und lackiert.

Am Donnerstag den 26.01.2017 von 17:00-19:00h werden wir die fertige 103 im Frankfurter Kunstverein der Öffentlichkeit zeigen. Die Schüler laden dazu ihre Eltern, Betreuer, Freunde und Lehrer ein.

URSPRUNG lädt seine Freunde, Unterstützer und Bekannte herzlich ein, am 26.01.2017 von 17:00-19:00h mit dabei zu sein.

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Radiobeitrag vom 25.12.2016 über URSPRUNG, Eric van Hove und den Frankfurter Kunstverein

– Deutschlandradio Kultur,Wie sich der Kunstverein Frankfurt in eine Werkstatt verwandelte von Rudolf Schmitz

 

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Link zum ganzen Song von Clandestino, Manu Chao, Playing for Change 

 

Nach den Weihnachtsferien geht es weiter an der PEUGEOT 103 ModelL URSPRUNG im Stil von Eric van Hove

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Hier finden Sie aktuelle Links zu Presseberichten und Videos

Links :

URSPRUNG auf Facebook

Bericht FR vom 28.11.2016 „Zwei Jahre weiter basteln“

Pressekonferenz Frankfurter Handwerkskammer am 24.11.2016, Vorstellung Modelprojekt „Hand-in-Hand“ 

Video ARD ttt, Ausstellung im Frankfurter Kunstverein

Video hr fernsehen Hauptsache Kultur, der Konzeptkünstler Eric van Hove im Frankfurter Kunstverein

– Tellus – miteinander lehren-voneinander lernen- ein Teil des URSPRUNG Konzeptes „Hand in Hand“

Bilder aus der Werkstatt im Frankfurter Kunstverein

Schüler der Kassen 02IK01 und 02IK02 der Frankfurter Wilhelm Merton Schule bauen aktuell mit den Werkzeugen und Materialien von Eric van Hove im Frankfurter Kunstverein eine Peugeot 103 Modell URSPRUNG.

Wir sind uns sicher, Eric wird genauso stolz wie unsere Schüler auf das fertige Werk sein!!

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URSPRUNG als Einsatzstelle im Bundesfreiwilligendienst
Das Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben, hat URSPRUNG als Einsatzstelle im Bundesfreiwilligendienst am 28.11.2016 anerkannt. Jetzt können wir uns auf die Suche nach zwei Freiwilligen machen. Die Stellen wurden schon auf den  Portalen der Landesvereinigung Kulturelle Bildung Hessen ausgeschreiben. Oder kennen Sie gar jemanden, der sich für die Stelle interessieren könnte?

 

KONZEPT

Aufgaben:
– Förderung der Jugend
– Zusammenführung der Generationen
– Wahrung handwerklicher Fähigkeiten
– Weitergabe von Technikbegeisterung

Standort:
URSPRUNG Lehrwerkstatt
Borsigallee 17 Hinterhof
60388 Frankfurt

Leitung:
Projekt – und Werkstattsteuerung :
Felix Titzka, URSPRUNG Frankfurt gUG

Leistungen:
URSPRUNG Lehrwerkstatt:
– Projektbezogene Arbeiten mit Jugendlichen zu den Themen Technik und Handwerk
– Renovierung der Werkstatt
– Vorstellung verschiedener Berufsfelder
– Projekte mit Schulen und Jugendeinrichtungen
– Durchführung von Seminaren, zu den Themen:
– Bildung
– Handwerk
– Technik

Kooperation:
– Friedrich Ebert Schule, Frankfurt Seckbach
– Wilhelm-Merton-Schule, Frankfurt Bornheim

Unterstützer:
– BHF Bank Stiftung
– Crespo Foundation
– Heinz und Gisela FRIEDERICHS Stiftung
– Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main
– HORNBACH Baumarkt AG
– PEUGEOT MOTOCYCLES Deutschland

Downloads:

Langkonzept als PDF (Download / „Sichern unter“ per Rechtsklick) :

Langkonzept Ursprung

Stand: November 2016

Stufenmodell Hand in Hand

BERICHTE

BERICHT 1

Sachstandsbericht Projekt URSPRUNG Frankfurt für den Zeitraum
13.09.2013 – 21.07.2014

URSPRUNG startet im November 2013 mit einer losen Gruppe von Seckbacher Kindern im Alter von 9-13 Jahren. Die Kinder stammten aus dem Freundeskreis meiner Söhne. In dieser Startphase konnte ich erste Erfahrungen mit Kindern im Projekt URSPRUNG sammeln.
Ende 2013 wird eine Kooperation mit der Friedrich Ebert Schule geschlossen:
Seit Januar 2014 bietet URSPRUNG montags in der Zeit von 14:20-15:50 Uhr eine AG für Schüler der Klassenstufe 6 an. Diese AG „Technik und Handwerk“ gehört zum Nachmittagsangebot der Schule und wird von acht Jungs im Alter von 12 Jahren besucht.

Ebenfalls im Januar 2014 schließt URSPRUNG Frankfurt einen Kooperationsvertrag mit der Wilhelm Merton Schule. Dort bietet URSPRUNG den BzB/EIBE Schülern Ersatz – Praktikumsplätze an:

  • Vom 17.02. – 17.03.2014 besuchten acht BzB/EIBE Schüler jeweils montags von 08:00 – 12:00 Uhr die Lehrwerkstatt zum Praktikum.
  • In der Zeit vom 24.03.- 10.04.2014 führte URSPRUNG ein Blockpraktikum mit acht BzB/EIBE Schülern der Klassenstufe 10 und 11 durch. Die Schüler waren täglich von 08:00 – 12:00 Uhr in der Lehrwerkstatt.
  • Anfang Juni 2014 startet die Nachmittags AG „Grundfertigkeiten Handwerk“ für BzB/Eibe Schüler der Wilhelm Merton Schule. Die Schülern nehmen das Angebot von URSPRUNG so gut an, das es mehr Anmeldungen als die sieben Plätze gibt. Diese BzB/EIBE Schüler nehmen Donnerstags in der Zeit von 14:00 – 16:00 Uhr an der AG „Grundfertigkeiten Handwerk“ teil.
  • Am 15. und 16.07.2014 in der Zeit von 09:00- 13:00 Uhr besuchen zwei BzB/EIBE Klasse der Stufe 10 den Workshop D.I.Y. NoiseBox jeweils für einen Tag.

Am 06.05.2014 besuchen die Grundschüler die Klasse 4B der Zentgrafen Schule die Lehrwerkstatt von URSPRUNG für zwei Stunden.

Projektbeschreibung:
AG „Technik und Handwerk“

In der ersten Stufe wurden den Schülern unterschiedliche Werkzeuge und Materialien vorgestellt. Die Jungs konnten einfache handwerkliche Tätigkeiten unter Anleitung ausprobieren. In Stufe zwei wurden den Schülern Werkzeuge und Materialien zur freien Verfügung gestellt. Die Schüler konnten frei nach Ihren Vorstellungen Objekte bauen. In dieser Stufe entstanden z.B. zwei „Stühle“ aus Europaletten, ein Holzlenkrad und viele fantasievolle Gegenstände.

In der Stufe drei wollte jeder Junge eine Cajon (=Trommel) bauen. Den Schülern wurden Bausätze und alle notwendigen Werkzeuge zur Verfügung gestellt. Es zeigt sich relativ schnell, dass die Jungs mit dieser Aufgabe zu diesem Zeitpunkt überfordert waren. Es bereitete ihnen große Schwierigkeiten , die Bauanleitungen zu verstehen und in die Praxis umzusetzen. Deshalb wurden die Bausätze auf die Seite gelegt und es wurde wieder „frei“ gearbeitet.

Für das kommende Schuljahr 2014/2015 wollen sich alle Jungs wieder in der AG ein wählen und dann noch mal an den Cajon- Bau heranwagen.

Projektbeschreibung:
Praktikum BzB/EIBE Schüler

Mit beiden Praktikums Gruppen der Wilhelm Merton Schule wurden zu Anfang die schuleigenen, verwitterten Holz- Sitzgarnituren demontiert und in die Lehrwerkstatt gebracht. Während der der Praktikumszeit haben die Schüler die Sitzgarnituren geschliffen und geölt sowie anschliessend in der Schule wieder aufgebaut. Zusätzlich konnten die Schüler einfache handwerkliche Tätigkeiten (Sägen, Nägel einschlagen und Schleifen) ausprobieren und lernten verschiedene Arbeitsmaterialien und Werkstoffe kennen. Im Rahmen des Praktikums haben sie funktionsuntüchtige Elektrogeräte auseinander geschraubt, ein Bauteil aus- und wieder eingebaut und die Geräte wieder zusammen gesetzt.

Projektbeschreibung:
Besuch der Grundschulkasse 4B der Zentgrafen Schule

Mit den 26 Schülern der 4B wurden Holzbalken gesägt und Nägel eingeschlagen. Im Anschluss fand ein Schnellkurs im Fahrradschlauchflicken statt.

Projektbeschreibung:
AG Grundfertigkeiten Handwerk

In der AG wurden Elektrogeräte auseinander gebaut und wieder zusammen gesetzt. Die Schüler konnten dabei mit einem Lötkolben einzelne Bauteil aus- und einlöten. Verschiedene Handwerkstechniken wurden beim gemeinsamen Bau eines Holzstuhls erprobt und angewendet. Der Stuhl war ein Entwurf von Piet Hein Eek. Die Schüler mussten messen, anzeichnen, sägen, feilen und schleifen. Die Schüler hatten zum Teil vorher noch nie einen Zollstock oder eine Stichsäge in der Hand. Nach kurzer Einführung gelang es allen Teilnehmern mit den Werkzeugen sachgerecht um zu gehen. – Was den einen oder anderen sichtbar stolz machte.
Jedoch wurde der Stuhl leider aus Zeitgründen nicht bis zum Schuljahresende fertig.

Projektbeschreibung:
Workshop D.I.Y. NoiseBox

Die Schüler konnten in diesem Workshop den Umgang mit einem Lötkolben üben. Die Aufgabe bestand darin, nach Plan aus einer Platine, zwei Kondensatoren, einem Minichip, einem Schalter und einem Lautsprecher einen Touch- Synthesizer zu bauen. Die Schüler arbeiteten in Zweier oder Dreier Gruppen. Es wurde gelötet, Kabel zugeschnitten und abisoliert. Auch wenn am Ende nicht jede NoiseBox einen Ton von sich gab hatten alle Spass und mit Sicherheit etwas ganz Neues ausprobiert.

Anzahl der Veranstaltungen von 13.09.2013 – 21.07.2014

8 x Pilotgruppe Seckbacher Kinder mit je 8 Teilnehmern
2 x URSPRUNG Veranstaltung mit je 8 Teilnehmern
24 x AG „Technik und Handwerk“ mit je 8 Teilnehmern
4 x BzB/EIBE Praktikumstag mit je 8 Teilnehmern
13 x BzB/EIBE Blockpraktikum mit je 8 Teilnehmern
7 x BzB/EIBE AG „Grundfertigkeiten Handwerk“ mit je 7 Teilnehmern
2 x BzB/EIBE Workshop D.I.Y. Noisebox mit je 16 Teilnehmern
1 x URSPRUNG Veranstaltung mit der Klasse 4B der Zentgrafen Schule

Gesamtzahl der Veranstaltungen: 61
Gesamtzahl der Veranstaltungsstunden: 160.50
Gesamtzahl der Teilnehmer : 515

Felix Titzka

 

BERICHT 2

Tätigkeitsbericht Projekt URSPRUNG Frankfurt für den Zeitraum 01.09.2014 – 31.12.2014

Mit Beginn des Schuljahres 2014/2015 führt URSPRUNG mit zehn Schülern der Friedrich Ebert Gesamtschule die AG Technik und Handwerk weiter.

Die Schüler kommen Montags in der Zeit von 14:20 – 15:45 Uhr in die Lehrwerkstatt zur AG Technik und Handwerk. Die AG gehört zum schulischen Nachmittagsangebot und wird Schuljahres begleiten angeboten.

Die Kooperation mit der Wilhelm Merton Schule musste bis November 2014 ruhen.Das für November 2014 geplante drei wöchige Blockpraktika für acht Schüler in der   Lehrwerkstatt URSPRUNG musste abgesagt werden, da die Raumsituation nicht geklärt war. Mit Unterzeichnung der neuen Nutzungsvereinbarung am 01.11.2014 kann die Kooperation endlich starten.

Ab November 2014 kommen Freitags Vormittags in der Zeit von 09:45 – 13:15 Uhr acht EiBE Schüler in das Schuljahres begleitende Fach, Berufliche Orientierung und handwerkliche Basisqualifizierung für junge Migranten.

 Projektbeschreibung AG Technik und Handwerk, Friedrich Ebert Schule

In der erste Stufe wurden den Schülern unterschiedliche Werkzeuge und Materialien vorgestellt. Die Jungs konnten einfache handwerkliche Tätigkeiten unter Anleitung ausprobieren. Es wurde gesägt, genagelt und geleimt.

In Stufe zwei wurden den Schülern Werkzeuge und Materialien zur freien Verfügung   gestellt. Die Schüler konnten frei nach Ihren Vorstellungen Objekte bauen.

In dieser Stufe entstanden zB. drei einfache Seifenkisten und diverse Holzschwerte aus 100% Abfallholz.

Projektbeschreibung Fach Basisqualifizierung Handwerk, Wilhelm-Merton-Schule

In der ersten Stufe konnten die Schüler einfache handwerkliche Tätigkeiten (sägen, Nägel einschlagen,schleifen und leimen) ausprobieren und lernten verschiedene Arbeitsmaterialien und Werkstoffe kennen.

Im Rahmen des Unterrichts haben sie funktionsuntüchtige Elektrogeräte auseinander geschraubt, ein Bauteil aus und wieder eingebaut und im Anschluss die Geräte wieder   zusammen gesetzt.

In der zweiten Stufe haben die Schüler aus verschiedenen gebrauchten Fahrradteilen ein funktionstüchtiges Fahrrad gebaut. Am Ende dieser Stufe konnten alle ihr eigenes Fahrrad mit nach Hause nehmen.

In der dritten Stufe wurden D.I.Y. NoiseBoxen gebaut. Bei dieser Arbeit lehrten die Schüler den Umgang mit dem Lötkolben und das Lesen eines einfachen, elektronischen Bauplanes.

 

Anzahl der Veranstaltungen von 01.09.2014 – 31.12.2014

– 14x AG Technik und Handwerk mit je 10 Teilnehmern

– 8x BzB/EIBE, Fach Basisqualifizierung Handwerk mit je 8 Teilnehmern

Gesamtzahl der Veranstaltungen:             22

Gesamtzahl der Veranstaltungs Stunden:  53

Gesamtzahl der Teilnehmer:               204

 

Frankfurt, den 10.01.2015

Felix Titzka

 

 

 

BERICHT 3

Tätigkeitsbericht Projekt URSPRUNG Frankfurt für den Zeitraum 01.01.2015 – 31.12.2015

Mit Beginn des Schuljahres 2014/2015 führt URSPRUNG mit zehn Schülern der Friedrich Ebert Gesamtschule die AG Technik und Handwerk weiter.

Die Schüler kommen Montags in der Zeit von 14:20 – 15:45 Uhr in die Lehrwerkstatt zur AG Technik und Handwerk. Die AG gehört zum schulischen Nachmittagsangebot und wird Schuljahres begleiten angeboten.

Mit dem neuen Schuljahr 2015/2016 kommen die Schüler Dienstags in der Zeit von 14:10 – 15:40 Uhr in die neue Werkstatt

in die Borsigallee 17H.

Ab November 2014 kommen Freitags in der Zeit von 09:45 – 13:15 Uhr und Mittwoch in der Zeit von 09:45 – 13:15 Uhr acht EiBE Schüler in das Schuljahres begleitende Fach, Berufliche Orientierung und handwerkliche Basisqualifizierung für junge Migranten.

Mit dem neuen Schuljahr kommen die Schüler Donnerstags und Freitags von 09:45 – 13:15 Uhr in die neue Werkstatt in die Borsigallee 17H

Projektbeschreibung AG Technik und Handwerk, Friedrich Ebert Schule

In der erste Stufe wurden den Schülern unterschiedliche Werkzeuge und Materialien vorgestellt. Die Jungs konnten einfache handwerkliche Tätigkeiten unter Anleitung ausprobieren. Es wurde gesägt, genagelt und geleimt.

In Stufe zwei wurden den Schülern Werkzeuge und Materialien zur freien Verfügung gestellt. Die Schüler konnten frei nach Ihren Vorstellungen Objekte bauen. In dieser Stufe entstanden zB. drei einfache Seifenkisten und diverse Holzschwerte aus 100% Abfallholz.

In den neuen Räumen in der Borsigallee arbeiten die Schüler aktiv an der Renovierung der Werkstatt mit. Die Schüler erledigen einfache Arbeiten selbstständig. Die Holzfenster werden abgeschliffen, geölt und lackiert. Aus zwei Bauzaun Elementen wird ein einfaches Hoftor hergestellt.

Darüber hinaus werden Namensschilder und Weihnachtssterne aus Restholz gebaut. Aus Kabelresten werden Weihnachtssterne gelötet.

Projektbeschreibung Fach Basisqualifizierung Handwerk, Wilhelm Merton Schule

In der ersten Stufe konnten die Schüler einfache handwerkliche Tätigkeiten (sägen, Nägel einschlagen,schleifen und leimen) ausprobieren und lernten verschiedene Arbeitsmaterialien und Werkstoffe kennen.
Im Rahmen des Unterrichts haben sie funktionsuntüchtige Elektrogeräte auseinander geschraubt, ein Bauteil aus und wieder eingebaut und im Anschluss die Geräte wieder zusammen gesetzt.

In der zweiten Stufe haben die Schüler aus verschiedenen gebrauchten Fahrradteilen ein funktionstüchtiges Fahrrad gebaut. Am Ende dieser Stufe konnten alle ihr eigenes Fahrrad mit nach Hause nehmen.
In der dritten Stufe wurden D.I.Y. NoiseBoxen gebaut. Bei dieser Arbeit lehrten die Schüler den Umgang mit dem Lötkolben und das Lesen eines einfachen, elektronischen Bauplanes.

In den neuen Räumen in der Borsigallee arbeiten die Schüler aktiv an der Renovierung der Werkstatt mit. Die Schüler erledigen alle anfallenden Arbeiten selbstständig.

Darüber hinaus werden Namensschilder und Weihnachtssterne aus Restholz gebaut. Aus Kabelresten werden Weihnachtssterne gelötet.

Anzahl der Veranstaltungen von 01.01.2015 – 31.12.2015

– 14x AG Technik und Handwerk mit je 10 Teilnehmern

– 39x BzB/EIBE, Fach Basisqualifizierung Handwerk mit je 8 Teilnehmern

– 20 Tage kleines Praktika mit je 8 Teilnehmern BzB/EIBE

Gesamtzahl der Veranstaltungen: 73

Gesamtzahl der Veranstaltungs Stunden: 186

Gesamtzahl der Teilnehmer: 490

 

Frankfurt, den 24.03.2016

Felix Titzka

BERICHT 4

Kurzbericht Projekt URSPRUNG „Hand in Hand“ Oktober 2016

Automechanika 2016:
URSPRUNG hat die Automechanika an fünf Messetag mit insgesamt 46 Schülern besucht.
Am gemeinsamen Stand von Yourmove und der Autostadt Wolfsburg konnten die Schüler unter Anleitung löten, feilen, Metall formen, schweissen und ein Getriebe zerlegen. Die Jugendlichen haben begeistert mit gearbeitet und waren von ihrem „ersten“ Messebesuch sehr beeindruckt.

Werkstattbericht:
Mit Beginn des neuen Schuljahres kommen vier Schülergruppen a 10 Schülern zu URSPRUNG in die Borsigallee. Die Schüler kommen am Montag, Mittwoch, Donnerstag
und Freitag in der Zeit von 12:00 – !5:00h. Das Unterrichsfach heißt BBL-URSPRUNG (Berufsbegleitende Lerneinheit). Herr Wittenberg, eine Fachlehrer der Wilhelm Merton Schule, begleitet den Unterricht bei URSPRUNG.
Die Jugendlichen haben den Teil Holztechnik erfolgreich beendet. Die Entwicklung einzelner Schüler lässt sich sehr gut an den angefertigten Holzschildern ablesen.
Für den kommenden Unterrichtsteil, Grundkenntnisse Physik Elektrische Stromkreise verstehen, konnten wir einen Physiker der Deutschen Physikalischen Gesellschaft gewinnen. Herr Dr. Anton Mlynczak wird diesen Unterrichtsteil leiten.

Im November/Dezember 2016 werden wir mit den Schülern aktiv die Kunstausstellung, Transformationen im Steinernen Haus, von Eric van Hove im Frankfurter Kunstverein, begleiten.
Im Rahmen der Ausstellung werden die Schüler ein Peugeot Oldtimer Mofa restaurieren und die Gelegenheit haben mit 10 Kunsthandwerkern aus Marokko zusammen zu arbeiten. Die Vorbereitungen sind angelaufen.

Das Thema Peugeot 103 Oldtimer Mofa wird in Zukunft URSPRUNG weiter begleiten. Geplant sind weitere Restaurierungen und Instandsetzungen mit Jugendlichen.

Mit besten handwerklichen Grüßen
Felix Titzka
URSPRUNG Frankfurt

PRESSESPIEGEL

Frankfurter Rundschau vom 28.11.2016

BERGEN-ENKHEIM  Zwei Jahre weiter basteln

Von Clemens Dörrenberg

Frankfurt – 28.11.2016

Eine Stiftergemeinschaft finanziert das Ursprung-Handwerksprojekt für Jugendliche. Motorische Fähigkeiten sollen nicht weiter verkümmern.

Die Finanzierung des Handwerk-Projekts „Ursprung“ für Jugendliche ist für weitere zwei Jahre gesichert. „Das ist eine super Sache“, sagt Initiator Felix Titzka. Ein Zusammenschluss mehrerer Stiftungen steuert das Geld bei, das haben die Vertreter kürzlich in der Handwerkskammer Frankfurt verkündet. Es soll auch eine Kooperation mit dem Projekt „Hand in Hand“ von der Handwerkskammer geben.

Titzka hat das Ursprungs-Projekt vor drei Jahren in einem ehemaligen Supermarkt am Atzelberg gestartet, 2015 ist er mit der Werkstatt in eine ehemalige Lagerhalle an der Borsigallee umgezogen.Gründe für die Unterstützung gebe es genug, findet er: „Handwerkliche und motorische Fähigkeiten gehen immer mehr verloren.“ Wenn Achtklässler von der Friedrich-Ebert-Gesamtschule und Schüler aus den Intea-Intensiv-Klassen der Wilhelm-Merton- Berufsschule erstmals in seine Werkstatt kämen, könnten sie häufig kaum den Platten an einem Fahrrad reparieren.

Das ändert sich schnell. Titzka beginnt mit einfachen Arbeitsaufträgen. So müssen die Schüler zu Beginn ein Holzstück mit ihrem Namen darauf fertigen, schleifen, lackieren und beschriften. Zwei bis drei Stunden benötigten sie dafür und hätten dann ein Erfolgserlebnis. „Sie sind stolz und wissen, das habe ich gemacht“, sagt Titzka. So vermeide er, dass seine Schützlinge sich überfordert fühlten.

„Ein schnelles Ergebnis hilft“, ergänzt Geschäftspartner Michael Wahl. Zuletzt haben die Jugendlichen der Intea-Klassen die Ursprungs-Werkstatt im Hinterhof renoviert. Sie haben Heizkörper lackiert, Decken und Wände gestrichen und den Boden neu verlegt. „Sie haben richtig rein gehauen und sich körperlich verausgabt“, sagt Titzka.

Stefan Mumme, Geschäftsführer der BHF-Bank-Stiftung lobt das Engagement Titzkas bei den Jugendlichen der Intensivklassen, deren primäres Ziel die Vermittlung grundlegender Deutschkenntnisse zum Übergang in eine Berufsausbildung ist. Mumme findet wichtig, „Seiteneinsteiger, neben sprachlicher Förderung, auf einen Weg beruflicher Orientierung zu bringen“. Es gebe immer weniger Möglichkeiten für Jugendliche mit Handwerk in Berührung zu kommen.

Das versucht das eingangs erwähnte Stiftungsnetzwerk zu ändern, indem es an Titzkas Projekt anknüpft. Beispielsweise durch das „Tellus“-Programm der Frankfurter Crespo-Foundation. Tandems aus Studierenden der Lehrämter und der Sozialarbeit betreuen dabei Schüler der Intea-Klassen in ihrem Schulalltag und begleiten sie auch in die Werkstatt von Felix Titzka.

OFFENER NACHMITTAG GEPLANT„Bei der intensiven Betreuung werden berufliche Perspektiven erarbeitet“, sagt Aslak Petersen, Geschäftsführer der Crespo-Foundation. Ab 1. Dezember wird es daneben mit „Werkraum+“, jeden Donnerstag von 16 bis 19 Uhr einen „offenen Werkstattnachmittag“ geben, an dem Mädchen und Jungen ab zwölf Jahren vorbeikommen und unter Anleitung Fahrräder reparieren und Seifenkisten, Lautsprecher oder Möbelstücke aus alten Materialien bauen können. Die Werkstatt ist im Hinterhof der Borsigallee 17H.

 

 

Artikel URL: http://www.fr-online.de/frankfurt/bergen-enkheim-zwei-jahre-weiter-basteln,1472798,34972456.html

Copyright © 2015 Frankfurter Rundschau

 

FRANKFURTER NEUE PRESSE FREITAG, 25.11.2016, von Andreas Haupt

Am Anfang ist der Ursprung

Seckbach. Das erste, was die Jugendlichen machen, wenn sie zu Felix Titzka in die Werkstatt von „Ursprung“ kommen, ist: Ein ei- genes Namensschild bauen. „Meist sind es einfache Latten, etwa von alten Paletten, die sie zurechtsägen, feilen, schleifen und la- ckieren. Zwei, drei Stunden sind sie meist damit beschäftigt.“ Vie- le halten dabei zum ersten Mal Säge und Hammer in der Hand, „manche Achtklässler haben noch nie einen Fahrradreifen ge- flickt“, sagt Titzka – und doch sind sie hier meist konzentriert bei der Arbeit.

Von Titzka und seinem Freund Michael Wolf im Mai 2013 gegrün- det, war die gemeinnützige GmbH „Ursprung“ zunächst im frühe- ren Supermarkt am Atzelbergplatz zuhause. Seit Juni 2015 hat sie eigene Räume in einen Hinterhof in der Borsigallee 17. Inzwi- schen hat Titzka in der dortigen Jugendwerkstatt „volles Pro- gramm“: Von Montag bis Freitag kommen Schüler, die er ans handwerkliche Arbeiten heranführt. Um ihnen zu zeigen, wie schön es ist, mit den eigenen Händen etwas zu erschaffen – und ihnen die Augen für neue berufliche Perspektiven zu öffnen.

Werkstatt als Pilotprojekt

Was als Idee und ohne Geld begann, steht nun zumindest für die kommenden zwei Jahre auf sicheren Füßen. Denn eine Stiftungs- allianz rund um die Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main fi- nanziert die Arbeit von „Ursprung“ mit 86 000 Euro im Jahr. Und nicht nur das: Um die Werkstatt in der Borsigallee herum hat sie das Pilotprojekts „Hand-in-Hand“ gestrickt.

Zunächst geht es bei „Hand-in-Hand“ um genau das, was auch „Ursprung“ macht: Dass Schüler, die bisher nie etwas damit zu tun hatten, „mit dem Handwerk in Berührung kommen“, so Stefan Mumme, Geschäftsführer der BHF-Bank-Stiftung. „Früher hatten die Familien einen Schuppen im Garten oder eine Werkbank im Keller. In der Nachbarschaft waren kleine Handwerksbetriebe.“ All das gebe es kaum noch.

Zu entdecken, dass sie einen Stuhl oder Schrank bauen, ihr Fahr- rad selbst reparieren oder an Autos und Motorrädern herum schrauben können, sei für Jugendliche nach wie vor spannend, sagt BHF-Bank-Stiftungsvorstand Dietmar Schmid. Vor allem auch für die vielen jugendlichen Flüchtlinge, die nach Deutsch- land kamen und nun in sogenannten Intea-Klassen auch an Frankfurts Berufsschulen fit für eine Berufsausbildung und den deutschen Arbeitsmarkt gemacht werden. „Aber damit das klappt, wird noch viel zu wenig getan.“

Immer dienstags sind neun Achtklässler aus der „Technik und Handwerk“-AG der Seckbacher Friedrich-Ebert-Schule in Titzkas Werkstatt. An den anderen Werktagen kommen Intea-Schüler der Wilhelm-Merton-Berufsschule aus Bornheim. Mit neun der 50 Frankfurter Intea-Klassen ist die Schule ein Schwerpunkt bei der Integration junger Flüchtlinge ins deutsche Bildungssystem – und alle 180 Schüler nehmen ein halbes Jahr lang an „Hand-in-Hand“ teil.

Schnelle Erfolge

Nicht immer sei die Arbeit mit den Jugendlichen einfach, sagt Titzka. „Sie können sich schwer konzentrieren. Sie suchten schnelle Erfolge, dann muss die nächste Aufgabe, das nächste ,Le- vel‘ kommen. So wie in einem Videospiel.“ Ein Namensschild zu bauen, mit vielen kleinen Tätigkeiten, sei da genau das richtige Einstiegsprojekt. Danach wird die Werkstatt saniert, die Jugendli- chen haben Mauern ausgebessert, Wände und Decken verputzt und gestrichen. Oder sie schrauben an alten Fahr- und Motorrä- dern oder Autos herum, arbeiten mit Holz und Metall.

„Hand-in-Hand“ geht aber über die wöchentlichen Besuche in der Borsigallee hinaus, sagt Aslak Petersen, Geschäftsführer der Cres- po Foundation. Beim „Tellus“-Projekt arbeiten Lehramts- und So- zialarbeitsstudenten von Goethe-Universität und Fachhochschule zu zweit mit den Bornheimer Intea-Schülern. Sie helfen im Unter- richt, bei Bewerbungen, fahren gemeinsam ins Schulungszentrum der Handwerkskammer in Weiterstadt. Und zusammen mit Felix Titzka erkunden sie, welche Stärken und Schwächen die Schüler haben – und welcher Beruf einmal der richtige für sie sein könnte.

Schüler, die gut und engagiert sind, betreut „Hand-in-Hand“ auch nach einem Jahr weiter. Etwa durch Ausbildungsberater der Handwerkskammer, sagt Christof Riess. „Durch unsere Kontakte können wir aber auch Praktika oder Ausbildungsstellen vermit- teln, etwa in unseren Mitgliedsbetrieben.“

Ein Pilotprojekt, von dessen Erfolg Bert Rauscher, Vorsitzender der Friederichs-Stiftung, überzeugt ist. „Ein Prinzip von Stif- tungsarbeit ist, Dinge anzustoßen – und von einem kleinen Ur- sprung aus etwas zu verbreiten.“ So soll auch „Hand-in-Hand“ eine Blaupause für andere Schulen, ja für die Landes- und Bun- despolitik sein. Nicht nur bei der Integration der vielen jungen Flüchtlinge. Sondern allgemein dabei, die Handwerksmeister von morgen und übermorgen zu finden und auszubilden.

Andreas Haupt

 

 

PRESSEMELDUNG

24.11.2016

Kann ich Handwerk?
Modellprojekt „Hand-in-Hand“ vorgestellt

Das von einer Stiftungsallianz gemeinsam mit der Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main geförderte Modellprojekt „Hand-in-Hand“ der Lehrwerkstatt URSPRUNG weist Schülern und Neuankömmlingen neue Wege in den Handwerksberuf. Bei einer Pressekonferenz wurde das Projekt nun der Öffentlichkeit vorgestellt.

Ziel von „Hand in Hand“ ist es, Schülerinnen und Schülern Gelegenheit zu geben, ihre handwerklichen Fertigkeiten zu entdecken und ihre Neigung für einen Handwerksberuf zu überprüfen. Dabei ist die Idee, dass die Schüler den Umgang mit den verschiedenen Materialien und die Techniken verschiedener Handwerksberufe unter fachkundiger Begleitung erproben, um einzuschätzen zu können, ob und welcher Handwerksberuf für sie in Frage kommt.

URSPRUNG ist eine gemeinnützige Initiative von Felix Titzka und Michael Wahl, die im November 2013 in den Räumen eines ehemaligen Supermarktes begonnen hat, Jugendlichen Möglichkeiten zum Handwerken zu geben, um ihnen – neben dem Spaß und dem Interesse – auch berufliche Perspektiven zu vermitteln. Besonderen Wert legt Ursprung darauf, gebrauchte Produkte und Materialien zu reparieren bzw. zu recyceln. Seit 2016 hat Ursprung neue Werkstatträume in der Borsigallee bezogen.

Das von der BHF-BANK-Stiftung mit ihren Stiftungspartnern konzipierte Projekt „Hand-in-Hand“ sieht dafür ein mehrstufiges Angebot einer auf einander abgestimmten Berufsorientierung in Kooperation mit Schulen und der Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main vor. Begleitend bewerten die Lehrkräfte der beteiligten Schulen und die Fachkräfte bei URSPRUNG die Eignung der Schüler in einem Profilbogen.

Die Kurse bei URSPRUNG wenden sich an Schüler aus den InteA-Klassen in der Wilhelm-Merton-Schule sowie aus der 9. Klassenstufe der Friedrich-Ebert-Gesamtschule, die zunächst in der ersten Stufe im Rahmen des Regelunterrichts an einem Ausbildungssemester und in der zweiten Stufe bei Eignung und Interesse über zwei weitere Semestern an einer AG, dem Ausbildungsparcours teilnehmen dürfen. Die Kurse werden von pensionierten Handwerksmeistern sowie von Studenten aus dem Tellos-Programm der Crespo Foundation unterstützt.

In der zweiten Stufe des Projekts, also während der AG-Phase werden in Partnerschaft mit Handwerksbetrieben praktische Einblicke in die Abläufe eines Handwerksbetriebes gegeben.

Zudem sollen den Schülern die Teilnahme an einer Praktikumsbörse bzw. Ausbildungsmesse und Vorstellungsgespräche bei Handwerksbetrieben ermöglicht werden,
um sie in ein Praktikum zu vermitteln. Dabei kann den interessierten Betrieben ein Zwischenbericht auf Grundlage der erstellten Profilbögen zur Verfügung gestellt werden.

Nach erfolgreichem Abschluss der zweisemestrigen AG soll den Schülern schließlich ein mehrtägiger Workshop in einem der drei Berufsbildungs- und Technologiezentren der Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main angeboten werden.

Im Ergebnis erhalten die Schüler am Ende ihrer erfolgreichen Teilnahme an dem Projekt „Hand in Hand“ ein besonderes Eignungszeugnis, ein „Hand-in-Hand-Zertifikat“, in dem die Bewertung aus dem Schulunterricht, aus URSPRUNG, aus dem Praktikum und dem Ausbildungszentrum einfließen. Diese Bewertung bezieht sich nicht nur auf schulische Leistungen und erworbene Sprachkenntnisse, sondern auch auf die handwerkliche Eignung, auf die Teamfähigkeit und Zuverlässigkeit in einem handwerklichen Betrieb.

Je nach Eignung könnten sich sodann drei Optionen für die Schüler ergeben: Im besten Fall kann unmittelbar eine Ausbildungsstelle angetreten werden. Alternativ kommt die Aufnahme in das Programm „Einstiegsqualifizierung Jugendlicher“ (EQJ); also die Durchführung eines geförderten Langzeitpraktikums oder einer Aufnahme in das Förderungsprogramm des Landes Hessen „Wirtschaft integriert“, also die Durchführung eines weiteren Ausbildungsprogrammes mit Sprachförderung in Betracht.

Dietmar Schmid, Vorsitzender des Vorstands der BHF-BANK-Stiftung, sagte: „Die BHF-BANK-Stiftung konnte sich von der qualifizierten und engagierten Arbeit der Lehrwerkstatt „URSPRUNG“ überzeugen. Wir sind aus zwei Gründen initiativ geworden. Zum einen benötigen gerade Seiteneinsteiger, wozu viele Geflüchtete zählen, tatkräftige Hilfe bei der beruflichen Orientierung. Zum anderen haben Jugendliche in unserer Zeit immer seltener Gelegenheit, Werkräume zu finden, in denen sie etwas reparieren oder herstellen können. Deshalb sind wir froh, dass die Lehrwerkstatt „URSPRUNG“ auch das Programm „Werkraum+“ anbietet, bei dem Schüler aus ganz Frankfurt an offenen Werkstattnachmittagen ihr Fahrrad reparieren oder eine Lautsprecherbox bauen können.“

Dr. Aslak Petersen, Geschäftsführer der Crespo Foundation, sagte: „Die Crespo Foundation unterstützt Menschen, die in Schule und Beruf vorankommen wollen, aber durch soziale, finanzielle oder institutionelle Hürden aufgehalten werden.

Mit dem Projekt TELLUS|miteinander lehren – voneinander lernen möchte die Stiftung einen Beitrag zur Integration junger Menschen mit Migrationsgeschichte, insbesondere Flüchtlingen leisten. Schülerinnen und Schüler der InteA-Klassen erhalten durch das Projekt Hilfe im Unterricht aber auch Unterstützung und Begleitung außerhalb der Schule, etwa bei gemeinsamen Aktivitäten oder im Bereich der beruflichen Orientierung.

Das Projekt „Hand-in-Hand“ bildet aus Sicht der Stiftung eine wichtige Schnittstelle zwischen Schule und beruflicher Orientierung, indem es den Jugendlichen Einblicke in verschiedene Handwerksberufe gewährt und ihnen die Chance gibt, ihr Interesse und ihre Fähigkeiten für diesen Bereich zu entdecken und weiter auszubauen.

Die Verzahnung von Hand-in-Hand und TELLUS ist für uns daher ein konsequenter Schritt und wir freuen uns, uns gemeinsam in diesem wichtigen und anspruchsvollen Feld zu engagieren.“

Dr. Christof Riess, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main, sagte: „Schulabgänger haben grundsätzlich die Möglichkeit, aus über 130 Berufen im Rahmen einer Dualen Ausbildung zu wählen. Die Karriereoptionen im Handwerk sind exzellent: Meisterbrief, Geprüfter Betriebswirt nach der Handwerksordnung oder Fortbildung zum Internationalen Meister. Die Duale Bildung im Handwerk ist eine Alternative zur akademischen Ausbildung.“ Dr. Riess verwies auf die bereits erfolgreich durchgeführten und aktuellen Berufsorientierungsprojekte für Flüchtlinge, die hessenweit in den Ausbildungszentren des Handwerks angeboten werden. „Die Duale Bildung ist eine sehr gute Basis in Sachen Integration, denn durch das Angebot in Berufsschule, Unternehmen und überbetrieblicher Lehrlingsunterweisung finden Auszubildenden eine einzigartige Kombination aus theoretischem und praktischem Unterricht sowie Lernen im Team vor.

Daniela Kalb-Gloger, Abteilungsleiterin InteA/BzB/PuSch und Abendrealschule,Wilhelm-Merton-Schule Frankfurt am Main, sagte:
„Die Kooperation mit URSPRUNG guG ermöglicht den jeweiligen InteA-Klassen im zweiten Semester jeweils für ein en halbes Jahr, eine berufliche Orientierung im Bereich handwerkliche Grundfertigkeiten.
Das Projekt bietet den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, ihre Talente in sprachunabhängigen Aufgabenstellungen, die ihnen z.T. schon aus ihren Heimatländern bekannt sind, zu zeigen. Die jungen Menschen, die teilweise über wenig schulische Vorbildung verfügen, haben im Rahmen von InteA nur zwei Jahre Zeit, ihre schulischen und sprachlichen Defizite aufzuarbeiten und einen Hauptschulabschluss zu machen. Dies ist eine große Herausforderung und nicht alle Schülerinnen und Schüler erreichen dieses Ziel. Insbesondere der qualifizierte Hauptschulabschluss, der neben dem Erwerb von Deutsch als Zweitsprache auch noch das Erlernen von Englisch als weitere, oftmals unbekannte Fremdsprache voraussetzt, ist für viele unserer Schülerinnen und Schüler mit Fluchthintergrund nicht in der Kürze der Zeit zu schaffen. Diese jungen Menschen verfügen aber über viele Talente, die oftmals im handwerklichen Bereich liegen. Diese Talente können im regulären Unterricht im Rahmen der InteA-Stundentafel nicht gezeigt und erkannt werden. Das Projekt URSPRUNG guG ermöglicht einen Rahmen, in dem die Schülerinnen und Schüler sprachunabhängig ihr Geschick und ihre Talente erproben können und mit ihren individuellen Fähigkeiten greifbare Handlungsprodukte schaffen. Dies birgt neben einem hohen Motivationspotenzial auch eine wichtige Orientierungshilfe für die Berufswegeplanung und die Beratung in den Fördergesprächen hinsichtlich einer realistischen Berufswahl. Oftmals haben die Schülerinnen und Schüler aufgrund ihrer eignen kulturellen und gesellschaftlichen Erfahrungen in den Heimatländern Vorurteile gegenüber dem deutschen Ausbildungssystem. Sie empfinden nur die vollzeitschulische Bildung als gesellschaftlich anerkannt und erstrebenswert. Durch die positiven Erfahrungen im Projekt und die schulische Aufarbeitung dieser Vorurteile, indem dass die hohe Wertschätzung des dualen Ausbildungssytems erklärt und diskutiert wird, eröffnen sich für die jungen Menschen neue berufliche Perspektiven, die für sie und ihre Lernvoraussetzungen und Talente realistisch sind.“

Werner Goebl, Vorstand der Stiftung ProRegion: „Unsere Stiftung fördert zahlreiche Projekte zur Berufsorientierung an Schulen und zur beruflichen Integration von Geflüchteten in der Region Rhein-Main. Wir wollen damit einen Beitrag zur gesellschaftlichen Teilhabe junger Menschen leisten. Integration und Teilhabe funktionieren dann gut, wenn Menschen einer Existenz sichernden Beschäftigung nachgehen können. Das Projekt „Hand in Hand“ leistet hierfür die Grundlagenarbeit, die wir gerne aus Stiftungsmitteln unterstützen.“
Zitat ist noch nicht freigegeben!!!

Dr. Bert Rauscher, Vorsitzender des Vorstands der Heinz und Gisela Friederichs Stiftung: „Wir haben Herrn Titzka und Ursprung schon 2013 kennengelernt und uns davon überzeugen können, mit welcher Sach- und Fachkenntnis und welchem Engagement die Vermittlung handwerklicher Kenntnisse an Kinder und Jugendliche geschah. Deshalb haben wir schon 2013 und 2015 diese Initiative gefördert.

Wir sind sicher, dass jetzt bei dem neuen Projekt „Hand-in Hand“ wie auch bei Werkraum + wieder erfolgreich gearbeitet werden wird. Deshalb sind wir weiter dabei. Die Förderung der technischen und handwerklichen Aus- und Weiterbildung gehört zu unseren Stiftungszwecken. Da zwei Karosseriebau-Unternehmen zu unserem Stiftungsvermögen gehören, sind wir bei diesem handwerksnahen Vorhaben gern dabei.“

Felix Titzka von URSPRUNG Frankfurt sagte: „Gemeinsam mit meinem Geschäftspartner Michael Wahl haben wir 2013 URSPRUNG gegründet. Unsere Ziele, die wir mit diesem Projekt verwirklichen wollen sind folgende: die Jugend zu fördern, die Generationen zusammenzuführen, die Weitergabe von Technikbegeisterung und die Wahrung handwerklicher Fähigkeiten.

Ursprung vermittelt Jugendlichen Spaß und Neugier am Handwerk. In der Lehrwerkstatt können Jugendliche etwas selbst reparieren oder herstellen. Soweit es möglich ist, nutzen wir keine neuen Materialien, sondern setzen gezielt auf Recycling und Low Budget Baustoffe. So lernen die Jugendlichen, erfolgreich mit einem geringen Budget aber großer Kreativität und handwerklicher Eigenleistung etwas zu produzieren.

Nach der Gründung im Jahr 2013 ging es stetig bergauf für URSPRUNG. Anfang 2014 nahm das Projekt richtig Fahrt auf. Und jetzt- 2016- legt URSPRUNG mit dem Modellprojekt Hand in Hand noch ein/ zwei Gänge zu.

Der Stiftungsallianz und der Handwerkskammer Frankfurt ist es zu verdanken, dass URSPRUNG auch in Zukunft Jugendliche für das Handwerk begeistern wird. Um diese Begeisterung zu wecken gehen wir verschiedene Wege: So gehören zum festen Programm von URSPRUNG neben dem Arbeiten in der Lehrwerkstatt auch Besuche von anderen Werkstätten in der näheren Umgebung. Aktuell arbeiten wir auch dreimal pro Woche in der

offenen Werkstatt des Frankfurter Kunstvereins. Dort haben wir Gelegenheit, mit dem Kunsthandwerker Team von Eric van Hove in der laufenden Ausstellung „Von der Transformation der Dinge“ zu arbeiten. Das ist ein großartiges Erlebnis für alle Beteiligten.

URSPRUNG ist froh und stolz, von der BHF Bank Stiftung, der Crespo Fundation, der Heinz und Gisela Friederichs Stiftung, der ProRegion Stiftung und der Frankfurter Handwerkskammer gefördert zu werden. Vielen, vielen Dank!“

Hintergrundinformationen

URSPRUNG gemeinnützige UG
Ursprung ist eine im Jahr 2013 gegründete gemeinnützige Unternehmergesellschaft, die zunächst in mietfreien Räumen auf dem Atzelberg in Seckbach mit ihrem Werkstattangebot für Jugendliche, auch in Zusammenarbeit mit Regelschulen begonnen hat. Das Angebot wurde begeistert angenommen. Nachdem der Mietvertrag für die Werkstatt am Atzelberg im Sommer 2015 endete, hat URSPRUNG in einem Hinterhof in der Borsigallee zwischen den Stadtteilen Seckbach, Riederwald und Fechenheim eine geeignete Lagerhalle als neuen Werkstattraum angemietet. In einem Umkreis von ca. 4 km befinden sich vier weiterführende Schulen, fünf Grundschulen und vier sogenannte soziale Brennpunkte. Der Standort ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln, also mit U-Bahn und Buslinien gut zu erreichen.

Der Werkstattraum wurde als Projekt mit Jugendlichen renoviert. Ursprung ist die Basis des Modellprojekts „Hand-in-Hand“. Ursprung ist Mieter der Werkstatträume in der Borsigallee und gewährleistet den Betrieb. Zudem führt Ursprung unmittelbar in Zusammenarbeit mit den Kooperationspartnern von „Hand-in-Hand“ die Kursangebote für die InteA-Klassen und für die Gesamtschüler durch und organisiert den Ablauf des Programms.

Werkraum+
Ursprung wird daneben einen für alle Frankfurter offenen Werkraumnachmittag durchführen, an dem Jugendliche ab 12 Jahren unter Anleitung Gelegenheit bekommen, ein Fahrrad zu reparieren, eine Seifenkiste, einen Lautsprecher oder ein Möbelstück, auch aus Altmaterialien bzw. Abfallholz zu bauen und zu konstruieren. Beabsichtigt ist, im Projekt Werkraum+ auch ein offenes Workshop Angebot in Kooperation mit dem Umweltexploratorium e.V. zu integrieren (Teilnahme nach Anmeldung), mit dem zu Themenstellungen konkrete Kenntnisse im Bereich Technik und Umwelt vermittelt werden sollen. Es sollen Kurse veranstaltet werden, in denen Kinder zum Beispiel Brücken bauen, um sie mit den Grundlagen der Statik bekannt zu machen oder sie können erproben, wie man einen 3D-Drucker konstruiert.

InteA-Programm Land Hessen
Berufliche Schulen bieten für Seiteneinsteigerinnen und Seiteneinsteiger im Rahmen der Bildungsgänge zur Berufsvorbereitung verpflichtend Intensivklassen an. Dies ist ein Angebot für Schülerinnen und Schüler, die erst grundlegende Kenntnisse der deutschen Sprache für den Übergang in eine Berufsausbildung oder den Wechsel in einen anderen Bildungsgang erwerben müssen.

Intensivklassen an beruflichen Schulen
• sind ein Angebot für alle Seiteneinsteigerinnen und Seiteneinsteiger ab 16 Jahren bis zur Vollendung des 20. Lebensjahres an beruflichen Schulen,
• vermitteln grundlegende Kenntnisse der deutschen Sprache in Verbindung mit einem beruflichen Fachsprachenerwerb,
• dauern bis zu zwei Jahre,
• sollen flexible Übergänge in andere schulische Bildungsgänge ermöglichen,
• eröffnen Zugänge zur Ausbildungs- und Berufswelt.

TELLUS; Projekt der Crespo Foundation
Im Rahmen von „TELLUS| miteinander lehren – voneinander lernen“ sollen wegen der geringen sozialpädagogischen Betreuungskapazitäten im InteA-Programm in jeder InteA-Klasse jeweils ein Studierender der Sozialen Arbeit und ein Lehramtsstudierender eingesetzt werden, die im Rahmen ihrer jeweiligen Pflichtpraktika ein Schuljahr begleiten und den Jugendlichen sowie den Lehrkräften unterstützend zur Seite stehen. Hierdurch wird nicht nur eine angemessene Betreuung im Unterricht gewährleistet, sondern auch die Vernetzung und Begleitung in außerschulische Angebote.

Alle beteiligten Personengruppen profitieren von dieser Konstellation: Die Jugendlichen erhalten eine bessere schulische und außerschulische Betreuung, die Lehrkräfte bzw. Sozialpädagogen werden entlastet und die Studierenden sammeln wertvolle Erfahrungen, die zudem unmittelbar studien- und berufsrelevant sind. Erfahrungen aus – zum Teilen – vergleichbaren Projekten in Bayern (vgl. www.lehrwerkstatt.org) belegen, dass der Einsatz von Studierenden im Klassenzimmer von den Lehrkräften als enorm bereichernd und entlastend empfunden wird.

Die Studierenden-Tandems sollen eng zusammenarbeiten und konkret in den Bereich des jeweils anderen „hineinschnuppern“, um auf diese Weise ihre professionellen und fachlichen Fertigkeiten zu erweitern. Im Idealfall erhält der angehende Sozialarbeiter so einen Einblick in das pädagogisch-didaktische Feld während der Lehramtsstudent Erfahrungen im sozialpädagogisch/sozialarbeiterischen Bereich sammelt.FR_20150610_oli_print

UNTERSTÜTZER

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FOTOSZum Öffnen der Fotoalben eines der unten abgebildeten Fotos anklicken.

EMPFEHLUNGSSCHREIBEN

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CRAFTING – offener WerkstattnachmittagFür Jugendliche ab 12 Jahren

 

Du möchtest etwas selbst reparieren, bauen oder konstruieren?
Hier ist das Werkzeug und der Raum dafür: Werkraum+

Werkraum+ ist ein Ort der Möglichkeiten, an dem Jugendliche ab 12 Jahren entdecken können, welche Potentiale in ihnen stecken.
In der Werkstatt werden Dir verschiedene Werkzeuge und Materialien bereit gestellt und Du kannst Dich technisch und handwerklich ausprobieren.

Mitmachen kann jeder!
Du möchtest mitmachen, auch wenn Du vielleicht noch keine Kenntnisse von Technik und Handwerk hast? Kein Problem dafür ist Werkraum+ ja da! Denn was du nicht kannst, kannst Du lernen.

Donnerstags hat die Werkstatt für Dich, von 16:00 bis 19:00 Uhr geöffnet. Welche Fragen auch immer Dich beschäftigen, bringe sie mit. Du entscheidest, was Du lernst!

!!!WICHTIG: NUR MIT VORHERIGER ANMELDUNG!!!

Anmeldung über Kontaktformular

Bundesfreiwilligendienst

URSPRUNG Frankfurt sucht im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes (BFD) Kultur & Bildung als anerkannte Einsatzstelle

zwei Freiwillige/n zur Unterstützung im administrativen, pädagogischen und handwerklichen Bereich

EINSATZSTELLE:

URSPRUNG Frankfurt ist eine gemeinnützige Initiative von Felix Titzka und Michael Wahl, die im November 2013 in den Räumen eines ehemaligen Supermarktes begonnen hat, Jugendlichen Möglichkeiten zum Handwerken zu geben, um ihnen – neben dem Spaß und dem Interesse – auch berufliche Perspektiven zu vermitteln. Besonderen Wert legt Ursprung darauf, gebrauchte Produkte und Materialien zu reparieren bzw. zu recyceln. Seit 2015 hat URSPRUNG neue Werkstatträume in der Borsigallee bezogen.Die Lehrwerkstatt ist ein Ort der Möglichkeiten, an dem Jugendliche entdecken können, welche Potentiale in ihnen stecken. In der Werkstatt werden Jugendlichen verschiedene Werkzeuge und Materialien bereit gestellt mit denen sie sich technisch und handwerklich ausprobieren können.

Zielgruppe:

– InteA-Klassen der Frankfurter Wilhelm Merton Schule

– Schüler der Frankfurter Friedrich Ebert Gesamtschule, Klassenstufe 8+9

– Frankfurter Jugendliche ab 12 Jahren

TÄTIGKEITSFELD

Zum Einsatzfeld des/der Freiwilligen gehören:

– Bildungsarbeit mit Jugendlichen

– Begleitung von Seminaren

– Büro- und Verwaltungstätigkeiten

– Presse – und Öffentlichkeitsarbeit

– Veranstaltungs- und Projektorganisation

BUNDESFREIWILLIGENDIENST KULTUR & BILDUNG 27PLUS

Der BFD Kultur & Bildung ist eine generationenoffene Form bürgerschaftlichen Engagements für BürgerInnen ab 27 Jahren. Er bietet die Möglichkeit, sich sechs bis achtzehn Monate in Voll- oder Teilzeit in gemeinwohlorientierten Einrichtungen des Kultur- und (Jugend)Bildungsbereichs zu engagieren. Mit einer Einsatzzeit von mindestens 20,5 Wochenstunden unterstützen Sie die Einrichtung in der täglichen Praxis. Als Freiwillige sind Sie über die Einsatzstelle sozialversichert und erhalten ein monatliches Taschengeld (maximal 372 € bei 40 Stunden). Ergänzt wird der BFD durch bedarfsgerechte Qualifizierungs- und Fortbildungsangebote.

TRÄGER

Die Landesvereinigung Kulturelle Bildung (LKB) Hessen e.V. bietet als anerkannter Träger ein auf den Kulturbereich zugeschnittenes BFD-Profil speziell für die Altersgruppe 27plus. Sie organisiert die Bildungsangebote und begleitet die Freiwilligen bei ihrem Einsatz. Weitere Informationen unter http://www.lkb-hessen.de/freiwilligendienste/bfd-kultur-bildung-27plus/interessenten

BEWERBUNG

Wenn Sie sich für den BFD bei URSPRUNG Frankfurt gUG bewerben möchten oder grundsätzlich Interesse an einem Einsatz als Freiwillige/r haben, wenden Sie sich bitte direkt an die Geschäftsstelle Freiwilligendienste der LKB Hessen e.V., Telefon: 069-1753 72-352, E-Mail: bfd@lkb-hessen.de. Dort erhalten Sie alle weiteren Informationen sowie das Bewerbungsformular. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

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